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Riesiger Kunstschatz in Mnchen: Picasso zwischen Konservendosen
Sonntag, 03.11.2013 18:32 Uhr



Behrden entdecken Kunstschatz: Meisterwerke aus dem Nazi-Fundus

Der Kunst-Krimi von Mnchen klingt ungeheuerlich. Ein Sonderling soll die Werke groer Meister jahrzehntelang in seiner Behausung versteckt haben. Wie es mit den sichergestellten Werken weitergeht, ist derzeit unklar - eventuell mssen die Behrden sie sogar zurckgeben.

Fauliges Essen stapelt sich auf selbstgezimmerten Mbeln, dazwischen stehen Gemlde von Malern wie Picasso, Chagall, Nolde und Spitzweg - Werke mit Millionenwert: Die Umstnde, unter denen Fahnder laut einem Bericht des Magazins "Focus" in einem muffigen Mnchner Appartement eine Kunstschatz gehoben haben, lesen sich wie Zeilen eines Kriminalromans. Und wie es scheint, hat diese Geschichte gerade erst begonnen.

Der Verdchtige: Ein mittlerweile 80-Jhriger Mann. Laut "Focus" kontrollierten ihn Zollbeamte auf einer Zugfahrt in die Schweiz schon im Jahr 2010 und fanden 9000 Euro Bargeld in seiner Tasche. Obwohl dieser Betrag nicht angemeldet werden musste und der Mann sich nicht schuldig machte, beschattete die Polizei ihn in der Zeit nach dem Vorfall. "Ohne konkreten Verdacht", heit es in dem Magazin. Trotzdem erteilte ein Gericht im Frhjahr 2011 Fahndern die Erlaubnis, die Wohnung des Mannes zu durchsuchen.

Die Entdeckung: Wie der "Focus" berichtet, stapelten sich in dem Mnchner Appartement Teller mit Essenresten, Konservendosen und Lebensmittelpackungen, teilweise mit einem Haltbarkeitsdatum versehen, das aus dem vergangenen Jahrtausend stammt. Fast alle Fenster seien verriegelt gewesen. Dazwischen angeblich: Meisterwerke mit Millionenwerten. Gemlde, Zeichnungen, Radierungen von Pablo Picasso, Emil Nolde, Carl Spitzweg, Henri Matisse. Eine Mischung aus Louvre und Messi-Behausung. In dem Artikel ist von insgesamt 1500 Exponaten die Rede.

Die Hintergrnde: Der Vater des Mannes so das Magazin, war vor dem Zweiten Weltkrieg ein bekannter Kunsthndler. Nach der Machtbernahme der Nationalsozialisten sei er zunchst aus seinem Posten als Hamburger Museumsdirektor verjagt worden - offenbar wegen seiner jdischen Vorfahren. Weil er jedoch ausgezeichnete Kontakte in der Kunstszene pflegte, sei er damit beauftragt worden, beschlagnahmte Werke aus der Ausstellung "Entartete Kunst" zu verkaufen - ausgerechnet jener Sammlung, fr die die Nazis tausende Werke zusammengerafft hatten, und bei der vor allem viele jdische Hndler dazu gezwungen wurden, ihre wertvollsten Schtze zu lachhaften Preisen abzugeben. Laut "Focus" werden mindestens 300 der in Mnchen aufgetauchten Bilder der "Entarteten Kunst" zugeordnet. Der Vater des Verdchtigen blieb nach Kriegsende offenbar unbehelligt. Er habe auerdem angegeben, sein gesamter Besitz an Bildern sei bei der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 in seiner damaligen Wohnung verbrannt. 1956 kam er bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Wem gehrt der Millionenfund?

Tatschlich hatte der Kunstsammler seinem Sohn offenbar einen riesigen Schatz hinterlassen. Dieser habe sich daraus seit Jahrzehnten bedient und eine unbekannte Zahl an Gemlden in Deutschland und der Schweiz verkauft.

Seit der Razzia im Frhjahr 2011 liegt die riesige Sammlung laut "Focus" nun im Zollamt Garching unter Verschluss. Eine Kunsthistorikerin besttigte SPIEGEL ONLINE, dass sie seit anderthalb Jahren mit der Begutachtung der Bilder beauftragt ist.

Obwohl der 80-Jhrige derzeit keinen Zugriff auf die Kunstwerke hat, ist es dem Magazinbericht zufolge mglich, dass er die Picassos, Noldes und Chagalls wieder zurckbekommt: Nmlich dann, wenn die Herkunft der Bilder nicht bestimmt werden kann. Selbst bei den Exponaten, die der "Entarteten Kunst" zugeordnet werden knnen, sei die Rechtslage unsicher. Gegen den Mann werde derzeit nur wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt.

Eine Mglichkeit bleibe den Behrden noch, heit es in dem Bericht: Die einstige Lge der Witwe des dubiosen Kunsthndlers gibt demnach Hoffnung.

Der Lge berfhrt

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Sie habe in den sechziger Jahren gegenber Behrden ebenfalls angegeben, dass alle Kunstschtze ihres Mannes in der Feuernacht von Dresden zerstrt worden seien. Konkret war sie nach dem Verbleib einiger Bilder aus dem ehemaligen Besitz des jdischen Sammlers Henri Hinrichsen befragt worden, es ging dabei auch um ein Gemlde von Carl Spitzweg. Eben jenes Bild und weitere Dokumente in diesem Zusammenhang seien in der vermllten Mnchner Wohnung aufgetaucht.

Mit dem Beweis der Falschaussage knne nun ein Verfahren angestrengt werden, um die Eigentumsrechte des 80-Jhrigen an den Kunstwerken zu verwirken. Bei einem Erfolg fr die Behrden wrden die Schtze dann an den Staat, genauer an den Bundesfinanzminister, bergehen.

Nicht nur die Frage um die Zukunft des gehobenen Kunstschatzes ist derzeit noch offen: Ob der Senior noch mehr Bilder versteckt hat, ist ebenfalls unklar. Und warum hielten die Behrden den Fall geheim? Antworten darauf knnte die zustndige Staatsanwaltschaft Augsburg geben. Dort herrscht aber Schweigen. Ein Sprecher der Behrde sagte SPIEGEL ONLINE, im Hinblick auf laufende Verfahren knne er zu bestimmten Fllen keine Auskunft erteilen. Und das, so der Sprecher, werde vorrausichtlich noch "eine lange Zeit" so bleiben.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fahnder-entdecken-kunstwerke-in-muenchner-wohnung-a-931531.html


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